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Audit für mobile Apps

Der European Accessibility Act gilt. Ist Ihre App barrierefrei?

Barrierefreiheitsprüfung für iOS und Android auf Basis von WCAG 2.1 AA und der Norm EN 301 549. Automatische Prüfungen und manuelle Screenreader-Tests – so, wie Menschen mit Behinderungen Ihre App tatsächlich nutzen.

Für wen das Gesetz gilt und was auf dem Spiel steht

Seit dem 28. Juni 2025 stellt der European Accessibility Act (EAA) EU-weit Anforderungen an die Barrierefreiheit bestimmter Produkte und Dienstleistungen, darunter viele digitale Angebote von Unternehmen. In Deutschland setzt ihn das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) um, in Österreich das Barrierefreiheitsgesetz (BaFG).

E-Commerce, Bankdienstleistungen, Verkehr und Medien

Die Pflicht betrifft Onlinehandel, Bankdienstleistungen für Verbraucher, Ticketverkauf, Telekommunikation und Streaming. Je nach Dienstleistung können Websites und mobile Apps betroffen sein. Kleinstunternehmen, die Dienstleistungen anbieten oder erbringen, sind ausgenommen.

Es gilt schon jetzt

Apps, die nach Juni 2025 gestartet sind, müssen die Anforderungen sofort erfüllen. Das Gesetz kennt zwar Übergangsfristen bis 2030, für Apps und Websites greifen sie aber möglicherweise nicht.

Bußgelder, Ausschreibungen und Kunden

Die Einhaltung überwachen nationale Behörden, in Deutschland die gemeinsame Marktüberwachungsstelle der Länder (MLBF) in Magdeburg. Bei Verstößen drohen hohe Bußgelder. Barrierefreiheit ist zudem eine häufige Anforderung in Ausschreibungen, und 10–15 % der App-Nutzer sind auf Bedienungshilfen angewiesen.

Öffentliche Stellen: BITV 2.0

Mobile Apps öffentlicher Stellen des Bundes müssen seit Juni 2021 die Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0) erfüllen, für Länder und Kommunen gelten entsprechende Landesgesetze, in Österreich das Web-Zugänglichkeits-Gesetz (WZG). Maßstab sind auch hier EN 301 549 und WCAG 2.1 AA, dazu kommt eine veröffentlichte Erklärung zur Barrierefreiheit. Das Audit läuft deshalb genauso ab, und die Grundlagen für die Erklärung erhalten Sie gleich mit.

Was das Audit umfasst

Bei Barrierefreiheitsprüfungen haben wir uns auf mobile Apps spezialisiert – die Prüfung einer mobilen App unterscheidet sich deutlich von einem Website-Audit. Automatische Tools finden nur einen Teil der Probleme. Entscheidend ist der manuelle Durchgang mit Screenreader.

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Umfang und wichtige Szenarien

Im Erstgespräch klären wir Ihr Ziel: Möchten Sie einen Überblick über den Stand Ihrer App oder die vollständige Konformität mit WCAG 2.1 AA? Danach wählen wir Szenarien aus, die die Kernfunktionen der App abdecken.

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Manuelle Tests mit VoiceOver und TalkBack

Wir gehen die Szenarien unter iOS und Android mit Screenreader und vergrößerter Schrift durch und prüfen, ob sie sich auch ohne präzise Gesten bedienen lassen. Wir bewerten Beschriftungen, Lesereihenfolge, Kontraste, Touch-Ziele, Formulare und Medien.

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Automatische Prüfungen

Die manuellen Tests ergänzen wir um automatische Prüfungen aller Screens. Sie erkennen wiederkehrende Probleme wie fehlende Beschriftungen oder unzureichende Kontraste.

Was Sie erhalten

Danach wissen Sie, was Ihre App bereits erfüllt, wo konkrete Barrieren bestehen und welche Korrekturen als Nächstes sinnvoll sind. Den Umfang legen wir vorab nach Ihrem Bedarf fest. Manche Kunden brauchen nur einen Bericht für ihr eigenes Entwicklungsteam, andere begleiten wir bis zur Barrierefreiheitserklärung. Preis und Dauer nennen wir nach der Beratung, abhängig von der Zahl der Screens und Szenarien.

  • Bericht mit allen Befunden

    Jeder Befund mit Angabe des betroffenen Screens, des WCAG-Kriteriums und des Schweregrads nach Auswirkung auf die Nutzer.

  • Maßnahmenplan mit Aufwandsschätzung

    Lösungsvorschläge, Reihenfolge der Korrekturen und Aufwandsschätzungen, mit denen Sie Ihr Budget planen können.

  • Nachtest nach den Korrekturen

    Wir prüfen, ob die festgestellten Mängel behoben sind und die geprüften Anforderungen erfüllt werden.

  • Barrierefreiheitserklärung

    Wir unterstützen Sie bei den gesetzlich erforderlichen Informationen zur Barrierefreiheit – auf Basis tatsächlich durchgeführter Tests.

Aus unserer Praxis

Barrierefreiheits-Audits von Apps, die Tausende Menschen in mehreren Ländern nutzen.

Migräne-Kompass

Gesundheit – Teva

Migräne-Kompass – ungarische Version

Ein Migränetagebuch für Patienten und Ärzte. Für die ungarische Version haben wir alle Screens mit Screenreader durchgearbeitet, Transkripte und Untertitel für Videos ergänzt sowie Formulare, Beschriftungen und Kontraste an WCAG 2.1 AA angepasst.

Android iOS WCAG 2.1 AA Abgeschlossen

Einzelhandel – CZ, SK, HU

App eines internationalen Händlers

Treueprogramm und Onlineshop in einer mobilen App für Tschechien, die Slowakei und Ungarn.

Android iOS E-commerce In Arbeit

Möchten Sie wissen, wo Ihre App steht?

Lassen Sie uns das in einer kostenlosen, unverbindlichen Beratung besprechen.

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Wir beheben die Befunde auch

Wir entwickeln seit über 20 Jahren Apps und Software, deshalb endet ein Audit bei uns nicht mit einer Fehlerliste. Je nach Vereinbarung übernehmen wir die Korrekturen selbst oder übergeben die Details an Ihr Entwicklungsteam.

Entwicklung mobiler Apps (Englisch)
  • Was sich automatisieren lässt, automatisieren wir

    Beschriftungen von Komponenten, Bildbeschreibungen und Videountertitel erstellen wir mit Tools und KI. Das Ergebnis prüfen wir immer von Hand.

  • Der Rest braucht menschliches Urteilsvermögen

    Verständliche Meldungen, Lesereihenfolge und Navigationslogik kann Ihnen kein Tool abnehmen.

  • Barrierefreiheit in künftigen Releases

    Bei Flutter-Apps erfolgen die Korrekturen einmal für iOS und Android gemeinsam. Wir beraten Sie, wie Sie die Barrierefreiheit im Blick behalten, damit künftige Releases sie nicht wieder brechen.

Mobile Apps auf den European Accessibility Act vorbereiten

Für wen das Gesetz genau gilt, was die Regeln in der Praxis bedeuten und warum Gesundheits-Apps eine Grauzone sind.

Artikel lesen (Englisch)

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In einer kostenlosen Beratung legen wir gemeinsam fest, welcher Audit-Umfang sinnvoll ist.